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Nacktbilder 1 (Hofnärrisches 17)

Zurzeit erfreut sich die Schweizer Medienlandschaft einer herrlichen Debatte – darüber, ob hohe Amtsträger Nacktbilder verschicken dürfen, ohne ihr Amt zu gefährden. Notabene: nicht, ob sie irgendwelche Nacktbilder versenden dürfen, sondern solche von sich in den geweihten Hallen eines Amtsgebäudes. Diese Auseinandersetzung ist insofern erfreulich, als sich auch die Leute wieder mal mit dem Thema Sexualität befassen dürfen, die damit schon längst abgeschlossen haben. Und wen wundert‘s, dass Politikerinnen, die zu Hause sonst ihre Urenkel hüten, am empörtesten die Moraltrompete blasen (nix da übertragener Sinn!). Endlich bietet sich ihnen die Gelegenheit, Dampf abzulasen über diese Kerle, die immer jüngeren Frauen nachstellen und den Wert gereifter Weiblichkeit verschmähen! Und mit den anderen Prüden im Land genieẞen und feiern sie ihr Empörungs- und Moralfest, von dem sie auch mit zweihundertprozentiger Sicherheit nicht mehr schwanger werden können.

(Fortsetzung folgt)

26.8.14 09:21


Weltfrieden dank den Deutschen 3 (Hofnärrisches 16)

Da kommen jetzt die Deutschen ins Spiel. Mit ihrer Leidenschaft für Regeln könnten sie Ordnung in den Datensauhaufen der Amis bringen. Sie würden also zum Beispiel für eine Struktur im Datenzentrum in Utha sorgen. Und siehe da: die Amis könnten auch wirklich etwas anfangen mit den geraubten Daten! Sie würden zum Beispiel die gestohlenen Autopläne von deutschen Qualitätsmarken in ihren chaotischen Datenbanken finden. Und nun ja, könnten die Amis endlich auch Autos bauen, die nicht so viel Sprit brauchen. Und dann würden sie realisieren, dass sie gar keine neuen Kriege mehr anreissen müssen, dass sie die Welt eine friedliche sein lassen können. Dass sie nicht auch noch auf die Energiereserven der Russen angewiesen sind. Das einzige Problem wie gesagt: einen Räuber einbuchten und verurteilen, so wie es dem deutschen Rechtsempfinden entspricht, geht hier nicht. Und daher wäre der Schatten, über den sie springen müssten, ein verdammt breiter! Und darum ist dieses Geschichtchen hier ein eher utopisches. Eben ein hofnärrisches.

19.8.14 09:29


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