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Verlustierfelder für boshafte Menschen 3 (Hofnärrisches 13)

Ein ganz besonders boshaftes Vergnügen ist es, intellektuellen Sensibelchen verkohlte Pizzen zu servieren. Jeder Gebildete weiẞ, dass bei einer Temperatur von 190 Grad an krebserregende Acrylamide entstehen, die irgendwann ein Gedärm in eine wuchernde Geschwürenlandschaft verwandeln. Also: als boshafter Mensch könnte man sich zum Beispiel beim Türken an der Danziger Straẞe als Pizzabäcker melden. Und immer, wenn ein Intellektueller eine Pizza bestellt, sie nach deutscher Manier gründlich backen, so dass der Boden schön schwarz ist. Und dass ein vergeistigtes Sensibelchen eine verkohlte Pizza frisst, das gewährleistet schon die testosteronschwangere Atmosphäre in der Bude. Wenn dieses nämlich nur schon die Stirn runzelt, sorgt man für einen Dialog im folgenden Stil (und lacht sich heimlich einen Schranz in den Bauch):
„Ist etwas nicht gut?“
„Na, ich meine, dieser verkohlte Boden, das ist doch nicht …!“
„So machen wir die Pizzas hier!“
„Ich hätte sie lieber ein bisschen weniger verkohlt, denn …Sie wissen, die … !“
„Mann, wenn du weiẞe Pizza willst, musst du das vorher sagen! Wir machen Pizza so!“
„Na ja, das nächste Mal vielleicht …“

Dann wird zugeschaut, wie der Intellektuelle den giftigen, verkohlten Teig verzehrt und vermutlich nur schon von seinen schlechten Gedanken ein Geschwür bekommt – also mein Tipp: Pizzabäcker werden an der Danziger Straẞe! Da kommt jeder boshafte Mensch voll auf seine Kosten!

17.8.14 20:30


Verlustierfelder für boshafte Menschen 2 (Hofnärrisches 13)

(Fortsetzung)

Mann, da geht für einen teuflischen Menschen voll die Post ab! Und das in vielerlei Hinsicht: Erstens einmal wäre das Bewusstsein zu nennen, dass er Menschen schikanieren darf, die mit den Steuern seinen Lohn zahlen! Schon allein dieses Gefühl ist jeden Morgen ein Aufsteller! Dann all die boshaften Dinge, die er tun darf: möglichst alle Ampeln auf rote Welle programmieren, durch Straẞenverengungen Lenker nerven, so dass sie an freien Stellen umso schneller am Blitzgerät vorbeiflitzen, Straẞenreparaturen möglichst an den langsamsten Offertsteller vergeben (Maximum der Genüsse dabei: schlecht oder falsch eingestellte Baustellenlichtsignale),möglichst viele Wohlfühl- und Begegnungszonen auf Durchgangsachsen einrichten – und zu guter Letzt: das ganze, durch und durch ausgeklügelte Schikaneprogramm der Presse und der Bevölkerung als kluge Maẞnahme zur Bewältigung des Mehrverkehrs verkaufen. Also so richtigen Bockmist erzählen und sich darüber freuen, dass die Knilche von der Presse den Lügensenf auch drucken! Nun, das wäre doch ein Job!?

17.8.14 15:13


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